Call of Duty Modern Warfare 4: TPM 2.0 und Secure Boot prüfen
Heute erscheint Call of Duty Modern Warfare 4 (2026). Wer am PC direkt in den Mehrspieler- oder DMZ-Modus starten will, sollte vorher zwei Sicherheitsfunktionen prüfen. Activision verlangt am PC zwingend TPM 2.0 und Secure Boot. Fehlt eine der beiden Funktionen, bleiben laut Activision-Support alle Online-Modi gesperrt. Der Check in Windows dauert nur wenige Minuten. Änderungen im BIOS brauchen etwas mehr Zeit.
Wann kommt Modern Warfare 4 raus?
Modern Warfare 4 erscheint am 23. Oktober 2026, also heute. Den Termin hatte Activision bereits im Sommer zusammen mit den Beta-Terminen bestätigt. Der Shooter von Infinity Ward startet für PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2. Am PC bekommt ihr das Spiel über Steam, Battle.net und Xbox PC.
Die Pflicht zu TPM 2.0 und Secure Boot gilt nur für PC-Spieler. Auf Konsolen müsst ihr keine BIOS-Einstellungen anpassen. Wer zum Launch auf einen neuen Rechner setzt, findet in unserem Ratgeber zum Gaming-PC zusammenstellen 2026 passende Konfigurationen.
Warum Call of Duty Modern Warfare 4 ohne TPM 2.0 offline bleibt
TPM 2.0 ist ein Sicherheitsmodul, das hardwarebasierte Schutzfunktionen unter Windows bereitstellt. Secure Boot stellt sicher, dass beim Systemstart nur vertrauenswürdige Software geladen wird. Beide Funktionen arbeiten mit dem Anti-Cheat-System RICOCHET zusammen und sollen Cheats auf tiefer Systemebene verhindern. Auch bei anderen Online-Shootern spielt ein starker Cheat-Schutz eine große Rolle, wie unser Überblick zu den Multiplayer Shootern 2026 zeigt.
In Call of Duty Modern Warfare 4 fällt die Regel strenger aus als in Black Ops 7 und Warzone. Dort verlieren Spieler ohne diese Funktionen den Zugang zu bestimmten Modi wie Ranked Play. Zudem landen sie unter Umständen in getrennten Matchmaking-Pools. In Modern Warfare 4 ist ohne TPM 2.0 und Secure Boot kein einziger Online-Modus spielbar. Diese Anforderungen nennt Activision für euren PC:
| ⚙️ Bereich | ✅ Anforderung |
|---|---|
| Betriebssystem | Windows 10 ab Version 22H2 oder Windows 11 |
| TPM-Version | 2.0 |
| Intel-Prozessor | ab 8. Generation mit Intel PTT |
| AMD-Prozessor | ab Ryzen 2000 mit AMD CPU fTPM |
| Boot-Modus | UEFI statt Legacy |
| Partitionsstil | GPT statt MBR |
Checkliste zum Modern Warfare 4 Release am PC
Ob euer PC bereit ist, seht ihr direkt in Windows. Für beide Prüfungen öffnet ihr mit Windows-Taste + R den Ausführen-Dialog. Alternativ nutzt ihr das offizielle Prüftool von Activision.
- TPM prüfen:
Gebt „tpm.msc“ ein und achtet darauf, dass das TPM als einsatzbereit gilt und die Spezifikationsversion 2.0 ist. - Secure Boot prüfen:
Gebt „msinfo32“ ein, dort sollte der BIOS-Modus „UEFI“ und der sichere Startzustand „Ein“ anzeigen. - Prüftool nutzen:
Der Call of Duty Secure Attestation Wizard liegt seit dem 21. Oktober 2026 in Version 1.3.0 vor und zeigt genau, welche Einstellung fehlt.
Meldet Windows kein kompatibles TPM, ist die Funktion oft im BIOS deaktiviert. Bei Intel heißt die Option meist Intel PTT oder Security Device Support, bei AMD heißt sie AMD CPU fTPM. Secure Boot findet ihr in der Regel im Reiter „Boot“ oder „Security“. Danach speichert ihr die Änderungen meist mit F10 und startet neu.
Typische Hürden seit der Modern Warfare 4 Beta
Schon die Call of Duty Modern Warfare 4 Beta im August setzte am PC TPM 2.0 und Secure Boot voraus. Wer damals mitgespielt hat, dürfte beide Funktionen bereits aktiviert haben. Alle anderen stoßen häufig auf eine der drei Hürden.
Die erste Hürde ist ein veralteter Partitionsstil. Secure Boot funktioniert nur, wenn die Windows-Festplatte das GPT- statt das MBR-Partitionsschema nutzt. Das prüft ihr in der Datenträgerverwaltung unter den Eigenschaften des Laufwerks. Zur Umwandlung empfiehlt Activision das MBR2GPT-Tool von Microsoft. Dafür müssen Secure Boot und BitLocker zuvor deaktiviert sein. Legt vor diesem Schritt unbedingt ein Backup an.
Die zweite Hürde ist eine veraltete Firmware. AMD-Systeme mit der TPM-Herstellerversion 3.*.0.* sind laut Activision nicht kompatibel und benötigen ein BIOS-Update. Bei Intel können die Versionen INTC 302.12 und 303.12 ebenfalls ein Update erfordern. Die Version seht ihr in tpm.msc unter den Herstellerinformationen.
Die dritte Hürde taucht beim ersten Spielstart auf. Windows zeigt dann eine Abfrage der Benutzerkontensteuerung für CODBrokerInstaller.exe oder enrollaik.exe. Bestätigt diese Abfrage mit Ja, sonst lässt sich das Spiel nicht starten.
Fazit: Call of Duty am PC braucht jetzt ein sauberes UEFI-Setup
Mit Modern Warfare 4 zieht Activision die Sicherheitsregeln am PC deutlich an. Ohne TPM 2.0 und Secure Boot bleibt der komplette Online-Bereich gesperrt, während Black Ops 7 und Warzone nur einzelne Modi einschränken. Auf den meisten Windows-11-Rechnern sind beide Funktionen bereits aktiv, da das Betriebssystem sie voraussetzt.
Ältere Windows-10-Systeme mit MBR-Laufwerk benötigen dagegen mehr Vorarbeit. Activision behält sich zudem weitere Sicherheitsmaßnahmen vor. Wer jetzt prüft, spart sich also auch bei künftigen Teilen Ärger. Mehr Shooter-Geschichte findet ihr in unserem Rückblick auf Battlefield 2.