Defender of the Crown bekommt ein Remake spendiert

Vermutlich werden die meisten Spieler nicht gerade in Begeisterungsstürme ausbrechen, wenn der Titel „Defender of the Crown“ erwähnt wird. Aber Spieler älteren Semesters, die in der zweiten Hälfte der achtziger Jahre auf dem Amiga oder C64 aktiv waren, werden sich womöglich noch erinnern. Das Spiel von Entwickler Cinemaware, das Studio wurde bereits 1991 aufgelöst, galt seinerzeit als absolutes Grafikwunder und konnte sich daher einer großen Beliebtheit erfreuen.

Defender of the Crown bekommt ein Remake spendiert

Wenn man so will, war es das „Kingdom Deliverance“ der achtziger Jahre. Die Besonderheit des Spiels bestand darin, dass man ganz unterschiedliche Aspekte des Mittelalters vorgefunden hat, ob nun die Belagerung einer Burg oder der Schwertkampf. Jetzt wurde von Entwickler Black Tower Basement und Publisher Nordcurrent Labs ein Remake angekündigt, das vor allem Fans des Originals begeistern dürfte. Alle Infos dazu gibt es in diesem Artikel.

Defender of the Crown von 1986

1986 erschien das Spiel, das von Entwickler Cinemaware stammte. Es war tatsächlich das erste Spiel des Studios, das von Phyllis und Bob Jacob gegründet wurde. Grafisch war „Defender of the Crown“ ein echtes Brett, ob nun auf dem Amiga oder dem C64, und konnte in dieser Hinsicht viele andere Titel dieser Zeit abhängen. Das lag auch daran, dass man erstmals einen „Art Director“ einsetzte, was zuvor nur bei Filmen gemacht wurde. Heute ist es auch in der Welt der Videospiele normal.

Die lose Vorlage des Spiels war der Film Ivanhoe – Der schwarze Ritter“ von 1952 – unter anderem mit Elizabeth Taylor als Rebecca. Genau dieses Filmgefühl sollte im Spiel übertragen werden, wobei die historische Genauigkeit schon damals eher lose betrachtet wurde. Im England des 12. Jahrhunderts muss der Spieler fünf englische Provinzen erobern, um so die Macht über England zu erlangen. Das geschieht über verschiedene Spielmechaniken. Es gibt Lanzenstechen auf Pferden und Belagerungen von Burgen mit Katapulten. Außerdem kann optional eine Prinzessin gerettet werden, allerdings muss man dafür zum Schwert greifen. Mehr als eine Million verkaufter Einheiten machten „Defender of the Crown“ zu einem großen Erfolg.

Das Remake von 2026

Entwickler Black Tower Basement und Nordcurrent Labs wollen den Klassiker in die Moderne bringen. Das Remake soll sich aber sehr nah an dem Original halten. Das bedeutet, dass es eine aufgepeppte Pixelgrafik gibt, die auch heute noch zu überzeugen weiß. Das Besiegen der Normannen und das Erobern der Provinzen wird auch im Remake wieder den Kern des Spiels darstellen. Allerdings soll es drei Spielmodi geben. Zum einen der Retro-Modus, der sich sehr nah am Original orientiert. Darüber hinaus der Klassik-Modus, wobei das Grundgerüst beibehalten wird, aber die Mechaniken viel feiner sind und auch grafisch etwas Neues geboten wird. Der Königreich-Modus dagegen soll das Spiel zu einem komplexen Strategietitel machen. Dazu sollen prozedural generierte Karten, freischaltbare Fähigkeiten und auch Würfelmechaniken gehören.

Fazit zum Remake von Defender of the Crown

Das Original hatte viele Fans. Heute kann man wohl mit der klassischen Version nur die wenigsten hinter dem Ofen hervorlocken, da es grafisch veraltet ist und noch dazu auch strategisch immer sehr limitiert gewesen ist, doch das Remake von „Defender of the Crown“ wird ja nicht einfach nur eine einfache 1:1 Version des Originals. Es wird zahlreiche Neuerungen und eine grafische Aufpolierung geben. Insofern könnte das Spiel ein kleiner strategischer Leckerbissen für zwischendurch werden. Das hängt natürlich auch vom Preis ab. Derzeit steht nicht genau fest, wann das Spiel erscheinen soll, aber es soll noch 2026 so weit sein. „Defender of the Crown: The Legend Returns“ wird sowohl bei Steam als auch GOG erscheinen.

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