6 Tipps, um beim Spielen Geld zu verdienen

Es ist der Traum eines jeden Spielers, das Hobby zu Geld zu machen und beim Spielen Geld verdienen. Aber funktioniert das wirklich? Können Spiele Geld einbringen? Klar ist, dass es im Casino durchaus möglich ist, nette Summen zu gewinnen. Das reicht aber nicht aus, den Lebensunterhalt zu sichern.

Beim Spielen Geld verdienen

Immerhin drohen hier auch Verluste, es handelt sich schließlich um Glücksspiel. Es gibt aber dennoch Menschen, die sich ihren Lebensunterhalt oder einen Teil davon mit Spielen erwirtschaften! Hier kommen sechs Tipps und Geheimnisse, wie die Ganztagszocker ihre Karriere angefeuert haben und dadurch Heute beim Spielen Geld verdienen.

1. Profi im E-Sports – das ist gut für die Karriere

Für das Jahr 2026 lauten die Prognosen des E-Sports-Umsatzes in Deutschland rund 190 Millionen Euro. Verglichen mit den weltweiten Zahlen von 1,14 Mrd. US-Dollar ist die Summe gering. Es zeigt aber auch, dass virtueller Sport immer wichtiger und relevanter wird. Computerspiele sind schon seit Jahrzehnten Teil des Lebens, erst in den letzten zehn Jahren setzen sie sich aber auch als Sportart durch. Die Branche kämpft um die offizielle Anerkennung als „Sport“, hier gibt es noch viel Diskussionspotenzial.

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Praktisch funktioniert E-Sports ähnlich wie normaler Sport. So gibt es beim beliebten Fußball-Spiel FIFA beispielsweise auch E-Sports-Teams, die Turniere wie WM und EM auf virtueller Basis durchführen. Die Gewinner erhalten satte Preisgelder und können davon ihr Leben finanzieren. Wichtige Voraussetzung für den Erfolg: Das Grundtalent zum Zocken. Das wird niemandem einfach in die Wiege gelegt, es steckt hartes Training hinter den erfolgreichsten e-Sportlern.

Ob in Shootern wie CS:GO, bei Games wie Heartstone oder auch DOTA2 – wer sich seinen Lebensunterhalt mit Gaming verdient, hat viel geleistet. Oft trainieren professionelle e-Sportler mehrere Stunden am Tag, das Hobby wurde zum Beruf. Preisgelder, Werbeeinnahmen und Sponsoren sind für das finanzielle Auskommen verantwortlich.

2. Streaming auf Twitch – Verdienste durch Partnerschaft

Die Streamer-Plattform Twitch ist weltweit ein Phänomen. Bekannte und unbekannte Menschen spielen Videospiele oder Browsergames und lassen ihre Zuschauer daran teilhaben. Das Erfolgskonzept entstammt dem früheren Justin-TV, mittlerweile gehört Twitch zum Online-Giganten Amazon. Als Streamer braucht es zum einen die Grundausrüstung zum Spiel und zum anderen genug Selbstvertrauen, vor der Webcam mit den Zuschauern zu kommunizieren. Zwar ist es theoretisch möglich, auch ohne Videoübertragung zu zocken, doch die Zuschauer möchten sehen, wer da spielt.

Genretechnisch gibt es sehr viel Abwechslung bei Twitch, von simplen 90er-Jahre Retro-Games bis hin zu Triple-A-Titeln ist alles dabei. Verdienste kommen beim Streaming auf verschiedene Art zusammen. Einerseits besteht die Möglichkeit, dass Zuschauer Spendengelder verschenken, das ist aber keine sichere Einnahmequelle. Interessanter wird es für Streamer, die eine gewisse Zuschauerzahl aufweisen können. Sie werden regelmäßig als Twitch-Partner angeworben und haben dann weitere Optionen. So können Abos verkauft werden, an denen der Streamer mitverdient. Auch der heute größte Streamer Montana Black hat einst als kleiner Kanal angefangen und kann heute beim spielen Geld verdienen.

3. Zocken für Geld – Play-to-earn als neues Konzept

Play to Earn Spiele ermöglichen beim Spielen Geld verdienenPlay-to-earn ist ein neues Konzept, das überwiegend mit Kryptowährungen funktioniert. Beim Spielen müssen Nutzer bestimmte Aufgaben erfüllen oder Meilensteine erreichen. Als Belohnung erhalten sie dann Token. Vor allem in Südostasien ist diese Verdienstmethode mittlerweile sehr beliebt. Der größte und bekannteste Spielehit „Axie Infinity“ stammt von dort. Viele der Spieler haben angegeben, dass sie beim Zocken mehr Geld einnehmen als beim Arbeiten, aber funktioniert das?

Tatsächlich ist die Volatilität hoch, denn der Wert der Tokens kann schwanken. Außerdem ist das Spiel eine Vollzeitbeschäftigung. Wer nur 30 Minuten am Tag investiert, wird keine nennenswerten Einkünfte erzielen können. Außerdem verlieren viele Zocker nach kurzer Zeit das Interesse und dann sind die jeweiligen Coins oder NFTs nicht mehr viel wert.

4. Let´s Play – auf YouTube Zuschauer erreichen

Der YouTuber Gronkh war der größte und bekannteste YouTuber schlechthin und hat das Konzept des Let´s Plays zum Leben erweckt. Er nahm Videos von seinen Spielen auf, kommentierte sie und stellte sie bei YouTube online. Durch seine sympathische Art gewann er schnell eine riesige Fangemeinde und kann heute problemlos vom Zocken leben. Das Modell des Let´s Plays ist durch Twitch mittlerweile in den Hintergrund gerückt, Zuschauer schätzen die Live-Interaktion mit ihren Gamern. Dennoch kann es vor allem für Profi-Zocker interessant sein.

Wer heute bei YouTube nach einem bestimmten Spiel sucht, ist meist auf der Suche nach Tipps und Tricks, um Level zu bewältigen. Profis können Tutorials und Anleitungen veröffentlichen, die diesen Zockern weiterhelfen. So lässt sich trotz Twitch auch auf YouTube noch Umsatz generieren.

5. Skillgames – nicht mehr ganz Up-to-Date

Lange Zeit waren es Skillgames, die Menschen mit Zocker-Gen begeisterten. Kleine Geschicklichkeitsspiele wie Kreuzworträtsel, Wort-Lege-Spiele oder Brettspiele wie Backgammon wurden gegen andere Personen gezockt. Die Teilnahme am Spiel wurde mit einem gewissen Einsatz gekauft, der Gewinner einer Runde erhielt das Geld. Heute sind diese Spiele nicht mehr ganz so beliebt, wie noch vor einigen Jahren. Das Problem ist, dass die Auswahl nicht mehr so hoch ist und die Grafiken zu wünschen übrig lassen.

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Wer einmal an der Konsole einen Triple-A-Titel gezockt hat, hält sich nicht mehr mit Flashgames am Computer auf. Auch haben es die Anbieter verpasst, ihre Angebote zu modernisieren und per App verfügbar zu machen. Zwar gibt es noch einige Dienste, sie sind aber kaum dazu geeignet, regelmäßig Geld zu gewinnen.

6. Professioneller Spieletester – der Traumjob schlechthin

Es klingt wie ein Traum, aber ist es das auch? Bevor ein Spiel auf den Markt kommt, müssen Logik-Fehler und Bugs behoben werden. Für diesen Zweck braucht es Spieletester. Sie zocken ein Spiel, das noch gar nicht für die breite Masse verfügbar ist. Dabei handelt es sich aber nicht um lockeres Gaming, sondern um anstrengende Arbeit. Oftmals müssen einzelne Passagen immer wiederholt werden, um die Fehler zu entdecken, zu benennen und ihre Behebung zu überprüfen.

Anders sieht es bei Spielemagazinen aus, die Rezensionen über bereits erschienene Games verfassen. Hier besteht die Aufgabe darin, ein Spiel zu bewerten, welches selbst gezockt wurde, also ähnlich der Spiele-Reviews auf Stadtgame. Dieser Bereich hat deutlich weniger mit Arbeit, sondern mehr mit Vergnügen zu tun. Die Verdienste sind allerdings auch bedeutend schlechter.

Fazit beim Spielen Geld verdienen: Es gibt nichts geschenkt

Ein weiser Philosoph war der Ansicht, dass ein Mensch nie wieder arbeiten müsse, wenn er sein Hobby zum Beruf macht. Tatsächlich kann auch Gaming in Arbeit ausarten, egal ob im Livestream oder beim E-Sports. Wer täglich Hunderte Zuschauer vor der Cam animiert und unterhält, sehnt sich manchmal zurück nach den einsamen Zockerstunden. Wer als Profi auf großen Turnieren antritt, muss mehr trainieren als mancher Sportler. Es gibt die Möglichkeit, mit Zocken Geld zu verdienen. Ohne Arbeit funktioniert das aber nicht.

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