Preiserhöhung? Hat Steam die Spiele-Preise erhöht?

Hat Steam die Preise erhöht? Bei scheinbar guten Dingen und solche, die extrem gehyped werden, kann schon mal das ein oder andere Hirn beim Denken überfordert sein sowie aussetzen. Gerade wenn neue Konsolen und neue Spiele auf den Markt kommen denken viele, dass man unbedingt und schnell den neuesten Titel an Land ziehen muss, bevor dieser vergriffen ist. Die Art des heutigen Hortens und schnell etwas ergattern wollen ist also nicht neu.

Hat Steam die Spiele-Preise erhöht

Man erinnere sich an die Zeit, als Sony mit der Playstation 1 das Neueste vom Neuen herausbrachte. Hunderte bis tausende Mark kostete diese, was viele dennoch nicht davon abhielt, diese Konsole zu kaufen. An diesem Ausgebe-Trend hat sich bis heute leider nicht viel geändert. Das Problem hierbei ist, wenn Hersteller sehen, dass man gerade zu Beginn bereit ist, solche Summen auszugeben, dann wird sich an der Steam Preispolitik nichts ändern.

Fakt ist, mit jedem Jahr nach einem Release sinken die Preise für Spiele und Konsolen, obwohl sie immer noch Neuware sind, wieso also nicht gleich die Konditionen niedrig ansetzen? Ganz einfach, man möchte mit dem Hype Geld verdienen. Doch wie weit gehen Spieler? Wie viel Geld würden sie für einen neuen Titel letztlich ausgeben, bis man selbst das Gefühl hat, dass dies von der Summe her gesehen zu weit geht?

Steam Preisempfehlungen, welche individueller nicht sein können

Es kommt auf den Zeitpunkt, dem Erscheinungsort und das Produkt selbst an, wie Preise gerade beim Release gestaltet werden. Die einen Quellen bieten geringfügig andere Preisempfehlungen sowie Konditionen an, als deren Konkurrenz. Am Ende ergibt sich daraus eine Art freie Marktwirtschaft, wo der Gamer letztlich entscheiden muss, ob man dem inneren Ich nachgeben will und den angegebenen Preis zahlen will oder auch nicht.

Gerade vor kurzem hat Ubisoft herausgegeben, dass man Spiele im Next Gen-Segment für nicht unter 80 Euro erhalten wird. Steam hat ebenfalls eine Preisempfehlung, welche modifiziert wurde. Das hat den Grund, dass damit die Entwickler von Spielen eine Erleichterung zuteil werden soll. Es geht dabei darum, den Preis im Rahmen des US-Dollars so auf die Währungen, welche unterstützt werden, umzulegen, dass am Ende die Konditionen in etwa gleich sind.

Von der preislichen Wertigkeit her soll wahrscheinlich vermieden werden, dass Gamer das jeweilige Werk in einem anderen Land günstiger erwerben können, als im eigenen. So gesehen geht es sicherlich um eine Art Gleichmachung im Bereich der Preise, nur halt jedes Mal mit einem anderen Währungszeichen hinter der Summe. Am Ende gibt ein Gamer das selbe in US Dollar aus, wie ein Spieler aus Europa, unter Berücksichtigung der Umrechnungskurse.

Die Vorteile für Entwickler sowie Studios

Spiele PreiserhöhungEs soll so eine gewisse Planbarkeit erzeugt werden, denn die Studios können so auf ähnliche oder gleiche Preise setzen, welche grenzüberschreitend gelten. Für einen neuen Titel soll man beispielsweise in Deutschland genauso viel zahlen, wie in der benachbarten Schweiz oder Frankreich. Preisdiskrepanzen sollen so vermindert werden, eine Art Verbraucherschutz kann die Maßnahme natürlich auch darstellen. Wer will schon gern 20 Prozent mehr für einen Titel im eigenen Land zahlen, wenn man es gefühlt um die Ecke günstiger bekommt?

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