Corsair Cove: Piraten Aufbauspiel geht neue Wege
Piraten faszinieren Menschen heute mehr denn je. Zumindest die romantisierte Version aus der Karibik, die man so oft in Filmen gesehen hat. Auch in Computerspielen spielen sie immer wieder eine besondere Rolle. Man denke dabei an “Assassin´s Creed Black Flag” oder auch “Sid Meier’s Pirates!”. In diesem Jahr darf man sich auf ein weiteres Spiel freuen, in dem die Freibeuter der Karibik eine Rolle spielen. Die Rede ist von “Corsair Cove”, das von dem in Hessen angesiedelten Entwicklerstudio Limbic Entertainment stammt, das auch für “Tropico 6” verantwortlich war.
Es handelt sich um eine Piraten-Städtebausimulation, die einige Besonderheiten mit sich bringt und schon jetzt als ein großer Geheimtipp des Jahres gehandelt wird. Auch wenn kein genauer Release-Termin bekannt ist, soll das Spiel noch in diesem Jahr erscheinen. Warum “Corsair Cove” auf jeden Fall auf die Wunschliste wandern sollte, gibt es in diesem Artikel zu erfahren.
Vertikaler Städtebau in Corsair Cove
Piraten und eine Wirtschaftssimulation, in der man eine eigene Piratenstadt aufbauen kann? Das klingt schon an sich sehr speziell und jeder hat vielleicht bestimmte Bilder im Kopf. Doch die Entwickler von Limbic Entertainment schaffen es, viele Erwartungen sogar zu übertreffen. Die Bilder aus dem Trailer können bereits überzeugen und auch erste Tests zeigen, dass es einer der großen Hits des Jahres werden könnte.
Mit Piraten-Aufbau hat man zwar auch schon in “Anno” oder “Tropico” zu tun, doch die ganz große Besonderheit von “Corsair Cove” besteht darin, dass auf besonderen Inseln und Lagunen gebaut werden kann – und zwar auch vertikal. So entstehen atemberaubend schöne Piratenstädte.
Statt flacher Inseln bekommt man es hier mit zerklüfteten Buchten und steilen Klippen zu tun. Doch das hält die kreativen Piraten nicht auf, denn sie können auch am Abgrund bauen und somit in die Höhe gehen. Gebäude werden einfach direkt an die Felswände gebaut und mit Plateaus und Holzbrücken verbunden. So entsteht eine verwinkelte Piratenstadt, die aber mehr als nur schön aussehen kann. In “Corsair Cove” steckt jede Menge Städtebau und Wirtschaftssimulation. Zum einen muss man mit dem Platz haushalten, da der nicht unendlich vorhanden ist. Zum anderen gilt es, eine komplexe Logistik aufzubauen.
Produktionen und Kämpfe
Es handelt sich um eine Wirtschaftssimulation, in der es auch um die Logistik und Produktionsketten geht. Güter werden klassischerweise zwischen den Gebäuden hin und her transportiert. Allerdings in diesem Fall eben auch vertikal, was über Leitern, Hängebrücken und auch Seilrutschen geschieht. Die Höhenunterschiede spielen dabei auch eine wichtige Rolle, um möglichst effiziente Produktionen aufbauen zu können. Der Warenfluss ist dabei essentiell, damit die dort lebenden Piraten überleben können.
Es wird einen Story-Modus geben, in dem es gegen die Piratenjägerin Amara gehen wird. Dabei gibt es auch eine deutsche Sprachausgabe. Alternativ kann der freie Modus genutzt werden. Interessant ist auch die Uncharted-Variante, bei der es auf unterschiedlichen Startinseln kurze Geschichten geben wird. Das Spiel glänzt grafisch mit sehr vielen Details, wenn es auch zunächst ungewohnt sein kann, in dieser 3D-Umgebung zu bauen. Erscheinen soll das Spiel für den PC noch in diesem Jahr und ohne Early-Access.
Entwickler Limbic Entertainment
Fazit zum Piratenspiel Corsair Cove
Man darf sehr gespannt auf diese Simulation sein, die einfach frischen Wind in das Genre bringt. Piraten, die auf Inseln mit vielen steilen Klippen vertikale Städte bauen, klingt nach einer sehr guten Idee. Und was man bisher gesehen hat, scheint diese Idee auch voll aufzugehen. Noch 2026 soll “Corsair Cove” von Limbic Entertainment erscheinen. Und es macht den Anschein, als wenn das vertikale Bauen nicht die einzige Stärke des Spiels sein wird. Hier bekommt man klassischen Städtebau in einem ganz neuen Gewand geboten, dazu aber ebenso eine Wirtschaftssimulation, in der man sich voll und ganz verlieren kann. Wer Interesse hat, kann das Spiel schon jetzt der Wunschliste bei Steam hinzufügen.